What’s new in Windows Server 2016 Hyper-V (Neues in Windows Server 2016 Hyper-V)

Sehen Sie dieses Webinar an, und erfahren Sie alles über Lizenzierung in Windows Server 2016 mit den Microsoft-MVPs Andy Syrewicze und Aidan Finn.



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Fragen und Antworten zum Webinar

Gibt es Verbesserungen mit VMQ? Es scheint so, als ob ich VMQ deaktivieren muss, damit meine HP-Hardware korrekt funktioniert. Oder handelt es sich um ein NIC-Anbieter-spezifisches Problem?
Es scheint so, als würde sich Server 2016 immer weiter von der SAN-Architektur entfernen. Gehen Sie davon, aus, dass dies so weitergehen wird?

WS2016 bietet noch immer eine verbesserte Funktionalität für SAN-Kunden. So können Sie beispielsweise Ihre LUNs mit Storage Replica replizieren, ohne teure Lizenzen für die SAN-Replikation zu erwerben. Zudem verbessert Storage QoS die VM-Leistung auf CSVs. Aber Microsoft setzt doch auf Standard-Hardware. Das liegt zu einem großen Teil an Azure (in den großen 3 Clouds befinden sich 0 SANs). Mit Standard-Hardware lassen sich Speicher größer, schneller und kostengünstiger errichten –- natürlich ist er nicht so verpackt wie ein SAN, aber wollen Sie diesen Unternehmen wirklich 80 % Marge überlassen? Jeder im Cloud-Geschäft (intern oder als Service Provider) muss auf Schlankheit setzen, und Software-definierter Speicher ermöglicht dies. Übrigens, dank Cluster-in-a-Box wird Hyper-V-Clustering durch Software-definierten Speicher auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich!

Empfehlen Sie für KMUs den lokalen Betrieb von Azure?

Nein. Azure Stack ist für ein kleines mittelständisches Unternehmen schlichtweg zu groß. Nutzen Sie lokale Virtualisierung (Hyper-V). Falls Sie Cloud benötigen, fügen Sie ein Azure-Abonnement hinzu. Mit Azure AD Connect (gemeinsame Anmeldung für einen einzigen Benutzernamen und ein einziges Passwort) und Site-to-Site VPN können Sie das als eine einzelne erweiterte Bereitstellung behandeln.

Kann eine Konfiguration mit 2 Servern, ScaleOut Fileserver Storage Spaces (2012R2) in irgendeiner Weise auf 2016 SOFS aktualisiert werden?
Kann vCPU für eine VM in Server 2016 live geändert werden?
Ist es wichtig, die C-States für die Hyper-V-Hosts zu deaktivieren?

Die bekannten Namen in der Servertechnologie (Dell, HP usw.) verfügen allesamt über Best Practices für BIOS/UEFI-Konfigurationen ihrer Rechner. Alle von ihnen bieten Anweisungen, wie Sie das Power-Setup optimal konfigurieren. Dies ist wichtig, um die bestmögliche Leistung für VMs und Live-Migration zu erzielen.

Haben Sie eine Vorstellung von der erforderlichen Funktionsunterstützung auf Hardwareebene für die neue direkte Nutzung von Hardware (SR-IOV) mit VMs? Ein großer Teil von älterer Hardware ist möglicherweise Hyper-V-fähig, aber nicht SR-IOV-kompatibel. Wird durch neue Virtualisierungshardware gänzlich neue Hardware erforderlich?

WS2016 Hyper-V benötigt Second Leval Address Translation (SLAT), die mit Nehalem oder späteren Prozessoren kommen wird, sodass auf wirklich alter Hardware ohnehin nicht die neueste Version von Hyper-V ausgeführt werden kann. SR-IOV-Unterstützung vom Host ist ein Anfang – Sie benötigen Firmware und BIOS/UEFI-Unterstützung, damit DDA funktioniert. Darüber hinaus müssen die Geräte zusammenarbeiten.

Der folgende Beitrag enthält Einzelheiten sowie einen Link zu einem Skript, mit der Ihre Hardware getestet werden kann:
https://blogs.technet.microsoft.com/virtualization/2015/11/20/discrete-device-assignment-machines-and-devices/

Kannst man unmittelbar von einer PCIE-SSD booten, die direkt an die VM übergeben wurde?

Nein.

Ich dachte, Checkpoints nutzen derzeit VSS?

Aktuell wird VSS in 2012 R2 Hyper-V hauptsächlich über Backup-Anwendungen genutzt. Die Checkpoints selbst verwenden diese Technologie derzeit nicht. Die VM wird einfach kurzzeitig in einen angehaltenen Zustand versetzt, während die Checkpoint-Datei erstellt wird und die Schreibumleitung erfolgt. Weitere Informationen über den Prozess und seine Unterschiede im Jahr 2016 finden Sie unter den folgenden Links.

2012 R2 Checkpoints und Momentaufnahmen – Übersicht

Verwenden von Checkpoints zum Zurücksetzen virtueller Maschinen in einen früheren Zustand (2016)

Lässt sich für DR eine 2012 R2 oder 2016 VM auf einer W10 Pro Workstation ausführen?
Wann wird Windows Server 2016 veröffentlicht?

Die Antwort auf diese Frage ist zurzeit nicht bekannt. Microsoft hat diesbezüglich keine offizielle Ankündigung gemacht oder einen Hinweis gegeben, wann das Produkt veröffentlicht wird.

Entspricht die VM-Performance bei 2016 eher der von VMware?

In puncto Performance lagen die beiden Anbieter in den letzten Jahren ziemlich eng beieinander. In Kundengesprächen spielte in der Vergangenheit Leistung keinerlei Rolle. Es kommt immer darauf an, zu welchem Ökosystem Sie gehören möchten und mit welchen Management-Tools Sie vertraut sind.

Wird es Unterscheide beim Funktionsumfang zwischen Hyper-V Server und der Hyper-V Rolle in der Vollserver-Version 2016 geben?

Es sieht so aus, als ob Hyper-V Server 2016 und Windows Server 2016 Standard Hyper-V auf die gleichen technischen Funktionen setzen. Einige Funktionen sind nur für die Datacenter Edition verfügbar, z. B. S2D, Storage Replica und Network Controller.

Kann eine VM mit DDA jetzt serielle Schnittstellen auf dem Hyper-V-Host nutzen?

Ich denke nicht.

Welche Verbesserungen bringt Hyper-V Replica?

Microsoft hat angekündigt, dass Hyper-V Replica vom neuen Shared VHDX-Format (Gast-Cluster) unterstützt wird.

Warum ist Hyper-V nicht in der Lage, den USB-Host zu verwenden?

Wie es doch geht, können Sie im Altaro-Blog nachlesen: https://www.altaro.com/hyper-v/installing-and-running-hyper-v-from-a-usb-stick/. Microsoft wird dies JEDOCH nicht unterstützen, wenn es nicht vom OEM (Serverhersteller) bereitgestellt wird, aber ich kenne keine OEMs gehört, die diese Option für Hyper-V anbieten.

Ich wäre mehr daran interessiert, von SD zu booten, was zurzeit nicht möglich ist. Jedoch gibt es jede Menge Feedback dazu – stimmen Sie hier ab:
https://windowsserver.uservoice.com/forums/295050-virtualization/suggestions/8070120-support-to-boot-from-sd-card

Gibt es Pläne oder Neuigkeiten zu Hyper-V-Host-Backup? VMs werden bereits von Altaro abgedeckt. Was ist die beste Vorgehensweise?

Unser Produkt wurde entwickelt, um die auf dem Hypervisor laufenden VMs zu sichern und zu schützen, nicht den Hypervisor selbst. Best Practices besagen, dass der Hypervisor NUR als Hypervisor fungiert, ohne andere Rollen/Funktionen oder Dateispeicher. Auf diese Weise können Sie im Falle eines Host-Ausfalls das Host-Betriebssystem einfach neu installieren und Ihre VMs wiederherstellen.

Wie viel Bandbreite benötigt Altaro VM Backup, um ein Backup bzw. eine Wiederherstellung durchzuführen?
Wie erwarten Sie die weitere Entwicklung der Altaro-Lizenzierung mit verschachtelter Virtualisierung?

Altaro VM Backup wird weiterhin auf der Host-Ebene lizenziert, unabhängig davon, ob es sich bei dem Host um einen verschachtelten Host handelt oder nicht. Wenn Sie beispielsweise einen physischen Virtualisierungshost und vier verschachtelte Hosts haben, die darauf ausgeführt werden, und die VMs auf allen fünf dieser Hosts schützen möchten, benötigen Sie fünf Lizenzen von Altaro VM Backup.

Wird Altaro Change Block Tracking für Backups voraussichtlich sowohl für Windows 2012 R2 als auch Windows 2016 unterstützt?

Ja. Wir werden CBT 2012 R2 unterstützen sowie die neuen Resilient Change Tracking (RCT)-Funktionen in Windows Server 2016 nutzen.


Ihre Referenten

Aidan Finn

@joe_elway

MVP Cloud- und Rechenzentrumsmanagement

Aidan ist ein Microsoft Cloud & Datacenter Management MVP und arbeitet seit 1996 im IT-Bereich, wo er als Berater, Systemadministrator und im technischen Pre-Sales fungiert hat. Aidan bloggt auf AidanFinn.com über Microsoft-Infrastrukturlösungen, mit dem Schwerpunkt Hyper-V und Azure IaaS.

Andy Syrewicze

@asyrewicze

MVP Cloud- und Datenmanagement

Technical Evangelist – Altaro

Andy ist ein IT-Experte mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung und den Spezialgebieten Virtualisierung, Massenspeicher, Cloud und Infrastruktur. Tagsüber ist er Technical Evangelist für Altaro und verantwortlich für technische Inhalte und Pre-Sales. Bei Nacht gibt er sein IT-Wissen online oder bei einem kühlen Glas Bier weiter. Er ist Inhaber des Microsoft MVP Awards in Cloud- und Rechenzentrumsverwaltung und eine der wenigen Personen, die außerdem VMware-vExperten sind.